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TEMPIO verleiht COREA D-TOWER einzigartige Fassadenstruktur

Im Herzen des 600 Jahre alten Zentrums von Seoul ragen zwei imposante Zwillingstürme in die Luft. Der vom Architekturbüro Samoo Architects & Engineers realisierte COREA D-TOWER folgt dem Prinzip, durch übereinandergestapelte Würfel an Höhe zu gewinnen. Das Besondere: Alle Bauelemente des 24-stöckigen Gebäudes haben abgerundete Ecken. Hierzu fertigte TEMPIO spezielle Keramik-Elemente an, die auf die Kanten der Würfel aufgesetzt wurden und dem COREA D-TOWER sein einzigartiges Gesicht verleihen. Doch nicht nur visuell profitiert der COREA D-TOWER von TEMPIOs Elementen. Auch funktional profitieren die Zwillingstürme von TEMPIOS hinterlüfteten Fassadenelementen, die durch ihre Struktur einen natürlichen Schornsteineffekt erzeugen. Auf diesem Weg bleibt nicht nur das Isolierungsmaterial komplett trocken – auch der Energieverbrauch des Gebäudes wird erheblich gesenkt.

Weitere Infos zu TEMPIOS innovativen Fassadenlösungen finden Sie unter www.tempio.es

cevisama2015

CEVISAMA 2015

Zwischen dem 9. und 13. Februar 2015 findet die CEVISAMA in Valencia in diesem Jahr einen Tag länger statt – nach dem Erfolg der letzten Veranstaltung erneut in Kooperation mit Habitat Valencia, der Messe für Möbel, Leuchten und Heimtextilien „made in Spain “.

Die Erfolgsaussichten für die die Cevisama 2015 sind wieder vielversprechend. Im vergangenen Jahr nahmen 697 Unternehmen an der Cevisama als Aussteller teil und mehr als 75.000 Besucher kamen zur Messe. Obwohl Ausstellungsflächen derzeit noch zum Verkauf stehen, ist die von der Keramikindustrie gebuchte Fläche bereits jetzt schon größer als die gebuchte Gesamtfläche 2014. Damit bietet sich Fachbesuchern ein noch umfassenderes Produktangebot. Durch das Zusammentreffen von Cevisama und Habitat Valencia wird der Termin zu einer festen Größe in der Welt der Architektur und Innenarchitektur in Spanien. Rund um die Messe und in Valencia selbst finden unter der Dachmarke „See You in Valencia“ zahlreiche Kultur-, Bildungs- und Freizeitaktivitäten statt.

Wie jedes Jahr wird die spanische Keramikindustrie umfangreich auf der internationalen Messe vertreten sein. Aber auch für den deutschen Markt wird die Cevisama zunehmend zur Pflichtveranstaltung, wie das wachsende Interesse in den letzten Jahren gezeigt hat. Dies überrascht nicht, da die spanischen Produkte auf die Anforderungen des deutschen Marktes zunehmend reagieren. Mit qualitativ hochwertigen Produkten und Innovationen zeigt man auf der Cevisama die neusten Trends und Anwendungen des Keramiksektors.

Um an den Erfolg der „See You in Valencia“ 2014 anzuschließen, wird auch in diesem Jahr auf dem Messegelände zeitgleich die Veranstaltung Habitat Valencia stattfinden, wodurch sich erneut Synergien für die Cevisama ergeben werden. Die größte internationale Veranstaltung für Architektur, Innenarchitektur und Dekoration wird somit zu einer Begegnungsstätte für nationale und internationale Besucher im Objektbereich. Vor allem Designer, Architekten und Innenarchitekten profitieren von einem noch umfang- und abwechslungsreicheren Produktsortiment.

Die Unternehmen der spanischen Keramikindustrie bereiten sich schon auf die kommende Veranstaltung mit einer Reihe von neuen Produkten und Innovationen vor. Cevisama ist das beste Schaufenster in dem internationale Angebote des Designs und der Architektur gezeigt werden können. Im letzten Jahr besuchten mehr als 75.000 Fachbesucher die Cevisama. Davon waren ca. 61.000 inländische Käufer, etwa 25 % mehr als bei der Messe 2013, und ca. 14.000 Käufer aus dem Ausland, ein Plus von 12,2 %.

Am Dienstag, den 10. Februar, feiert der ASCER-Tile of Spain seine internationale Pressekonferenz, in der die wichtigsten Daten und Strategien für die Zukunft der Branche vorgestellt werden. Auf der gleichen Veranstaltung findet auch die Verleihung des Tile of Spain Awards für Architektur, Innenarchitektur und Abschlussarbeiten in Anwesenheit von über 100 internationalen Journalisten statt. In Zusammenarbeit mit ICEX Exportación e Inversiones organisiert Tile of Spain den Besuch der Ausstellung einer wichtigen Gruppe von internationalen Journalisten von Top- Zeitschriften der Bereiche Architektur, Innenarchitektur und Keramik. Während der fünftägigen Messe bietet die „See You in Valencia“ zahl- und abwechslungsreiche Veranstaltungen über neueste und innovative Trends aus dem

Bereich Wohnräume:
• Trans/hitos: Die Ausstellung zeigt Architektur und Innenarchitektur aus der Welt der Keramik unter dem diesjährigen Motto „Synergien“

• nude: Plattform für junge Designtalente, die auch anderen Branchen wie dem Keramikdesign oder Design im Bad offen steht. Mehr Infos dazu finden Sie unter: www.nudegeneration.com

• Forum für Architektur und Design: Konferenzen und Diskussionen über Architektur, Design und Inneneinrichtung mit der Teilnahme von führenden Persönlichkeiten dieser Branchen

• Alfa de Oro Awards: Die spanische Keramik- und Glasvereinigung (SECV) verleiht jährlich die prestigeträchtige Auszeichnung an die besten Innovationen im Bereich keramischer Produkte, Prozesse und Maschinen, die auf der Messe präsentiert werden

• Internationaler Designwettbewerb für Keramik: ein Ansporn für Schüler und Studenten des Designs, der Kunst, der Architektur und der Technik aus der ganzen Welt • ShowBoom: Valencia stellt den Ausstellern der Messen ihre wichtigsten Plätze als Sonderausstellungsorte zur Verfügung

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Interview mit Burkard Meyer: Wohnüberbauung SeeburgPark in Luzern

IMG_0008_bearbeitetIhr Bau für die Wohnüberbauung SeeburgPark, Luzern hat von Ihnen eine Fassade mit Spaltplatten erhalten. Wo sehen Sie die Vorteile einer solchen Fassade und wie sind Sie auf das Material Keramik gekommen?

Die Fassade für die Wohnüberbauung SeeburgPark ist einerseits mit vorgehängten keramischen Platten, andererseits mit Metallstäben aus Aluminium verkleidet.

Der Hauptgrund für die Wahl von Keramik in der Fassade war, dass wir die Verkleidung in ihrer Form, Farbe und Oberfläche beeinflussen konnten, um den Gebäuden ihr unverwechselbares Erscheinungsbild zu geben.

Durch den leichten Glanz der Glasur und die eigens für dieses Projekt entwickelte Wellenform, erhält die Fassade einen edlen Charakter. Ein wichtiges Argument für Keramik war auch, dass sich die Verkleidung je nach Lichtsituation anders präsentiert. Einerseits wird dies durch die Oberflächenbehandlung und die Tiefenwirkung der keramischen Platten erreicht, andrerseits wird durch die zwischen den grossformatigen Fenstern montierten farbigen Fassadenplatten, die durch vorgehängte vertikale Metallstäbe überlagert werden, eine zusätzliche Spannung erzeugt. Durch die gestalterische Einflussnahme der Keramik konnte eine formale und farbliche Nähe zu den bronzefarbenen Metallstäben und den Geländern erreicht werden, so dass die Siedlung ein monochromes äusseres Erscheinungsbild erhält.

Ein wichtiger Grund für den Entscheid keramische Platten zu verwenden, war sicherlich auch, dass diese sowohl witterungsbeständig sind, als auch als vorgehängtes System verwendet werden können. Dieses Fassadenprinzip ist konstruktiv unproblematisch, langlebig und erzeugt wenig Aufwand für den Unterhalt.

Erfüllt die Keramik die Ansprüche, die Sie bei Beginn der Bauaufgabe formuliert haben?

Ja. Die Keramikplatten haben unsere formalen, ästhetischen und technischen Ansprüche erfüllt. Die Fassaden treten in ihrem Glanz, ihrer Form und Struktur als Ganzes in Erscheinung und lassen den Betrachter über die eigentliche Materialisierung zunächst im Unklaren.

Wie haben Sie für den geeigneten Hersteller für Ihr Projekt gefunden? Wieso fiel Ihre Wahl dabei schließlich auf einen spanischen Hersteller?

Der spanische Hersteller zeigte grosses Interesse unsere Ideen und Vorstellungen aufzunehmen und an der Entwicklung eines neuen Profils mitzuarbeiten. Um als Architekt ein Produkt entwickeln zu können, welches den eigenen Vorstellungen entspricht, braucht es das technische Wissen und die Unterstützung eines Produzenten. Dies haben wir von „Tempio“ erhalten.

Wie verlief die Zusammenarbeit, immerhin ist der Weg Schweiz – Spanien kein Katzensprung? Werden Sie bei neuen Projekten auf der Suche nach Kooperationspartnern wieder in Richtung Spanien schauen?

In der Kommunikation gab es keine Schwierigkeiten. Wir wurden vom Importeur und dem Fassadenunternehmer unterstützt. Die Zusammenarbeit war vorbildlich. Beim Erstellen und Liefern von Musterplatten war natürlich der Faktor Zeit für den Transportweg zu berücksichtigen.

Spielt Keramik auch in anderen Ihrer Projekten eine Rolle? Bei welchen Anforderungen greifen Sie auf das Material zurück?

Durch die Erfahrungen die wir gesammelt haben, ist das Material Keramik bei unseren Projekten oft ein Thema. Für uns stellt sich dabei die Frage: Welchen Ausdruck möchten wir mit einem Gebäude erzielen? Ob dann die Wahl schliesslich auf Keramik fällt, hängt von diesem und von weiteren Faktoren ab.

Vor einem allgemeinen Hintergrund gesprochen, wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit zwischen Fliesenindustrie und Architektenschaft? Berücksichtigt die Industrie die speziellen Anforderungen der Architekten zur Genüge? Würden Sie sich hier einen produktiven Austausch wünschen und wie könnte der angestoßen werden?

Grundsätzlich fehlen für uns als planende und bauende Architekten oft die Ansprechpartner, welche gewillt sind, sich für eine Idee begeistern zu lassen und uns zu unterstützen in der Entwicklungsarbeit eines Produktes.

In diesem Sinn würde mir also einen engeren Austausch wünschen. Dieser müsste umfassend sein, von gestalterischen Aspekten bis zur konstruktiven Umsetzung.

In Nordeuropa ist Keramik als Baumaterial nur wenig verbreitet. Welche Voraussetzungen müssten Hersteller oder das Material selbst erfüllen, um Keramik zu einer gängigen Wahl in der Architektur zu machen?

Was in der Schweiz sicherlich fehlt, sind genügend Langzeiterfahrungen mit diesem Material. Ich könnte mir Vorstellen, dass die Keramikindustrie anhand von bestehenden, ausgewählten Beispielen Erkenntnisse in Bezug auf die Gestaltung und die Konstruktion dokumentiert und als eine Art „Fachbuch“ etabliert.

Keramik steht für mich nicht nur als eigentliches Produkt in Konkurrenz zu anderen Materialien, sondern ist immer als Teil einer ganzen Idee für die architektonische Qualität eines Gebäudes und deren Bezug zum Ort zu verstehen.

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Gewinner 2013 – 12. ASCER Tile of Spain Awards

Die Umgestaltung der Riera de la Salut, die mit dem ersten Platz in der Kategorie Architektur ausgezeichnet wurde, ist ein Projekt von Pol Femenías Ureña, das auf die aktuelle gesellschaftliche Lage und die Wirtschaft Spaniens Bezug nimmt. Die Jury schätzte Femenías Lösung für eine umfangreiche Umgestaltung. Durch die Wiederholung und Anordnung
kleiner keramischer Fliesen schuf er Gitterstrukturen und Wände, die individuelle Antworten auf eine Vielzahl von urbanen Situationen liefern. Eine kostengünstige und kreative Möglichkeit, um städtische Räume aufzuwerten. Weiterlesen

Fliesen und Fliesentrends aus Spanien